SPD Undenheim

21.04.2016 in Topartikel Ortsverein

SPD Undenheim trauert um Ralf Sieben

 

Am 12. April 2016 ist Ralf Sieben gestorben. Er wurde 55 Jahre alt. Uns allen fehlen die Worte. Mit Ralf hat die SPD Undenheim einen guten Freund und einen treuen Weggefährten verloren. Er war Sozialdemokrat mit Leib und Seele. Mit tiefem Respekt und großer Dankbarkeit werden wir uns immer an ihn erinnern. Er hinterlässt eine große Lücke in unseren Reihen.

Ralf war seit 1995 Mitglied im Ortsverein und seit 2000 Fraktionsmitglied im Gemeinderat. In unserem Ortsverein war er eine tragende Säule, nicht nur als Schriftführer und als Beisitzer - vor allem als engagierter Bürger und als treibende kommunalpolitische Kraft. Ralf nahm das Ehrenamt für seine Gemeinde und seine Partei immer zuverlässig und loyal wahr.

Als Fraktionsmitglied im Gemeinderat konnte er mit seinem fundierten Verwaltungsfachwissen schwierige Angelegenheiten kritisch hinterfragen und dadurch gute Lösungsvorschläge unterbreiten. Ralf hat für Undenheim und die SPD viel bewegt. Die Mitglieder, Freunde und Kollegen aus dem Ortsverein und der Fraktion sind sehr traurig; unser Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen.

 

21.04.2016 in Kommunales

Wer hat es erfunden? Nicht die BfU.

 

Diese Finnen. Da behaupten sie doch allen Ernstes, sie hätten das Kräuterbonbon Ricola erfunden. Faul in der Sauna liegen und sich mit fremden Federn schmücken. Auch eine Masche. Diesen Werbefilm haben wohl ein paar Verantwortliche von der BFU offenbar zu oft gesehen – aber nicht bis zum Ende. Denn da kommen die Schweizer.

Auch die BFU verfährt nach der finnischen Masche: Gute Ideen werden kassiert und flugs als die eigenen verkauft. Der Bau des neuen Sportplatzes. Wer hat’s erfunden? Die Sanierung der Toiletten am Rathaus. Wer hat’s erfunden? Die Absenkung der Bürgersteige. Wer hat’s erfunden? NICHT die BFU! Auch wenn sie es behaupten.

Schon Ende 2015 habe sich die die BFU-Fraktion ein Gesamtkonzept für das neue Sportgelände stark gemacht, heißt es in der Postwurfsendung vom März. Schon Ende 2015! Wahnsinn! Seit Jahren ist die SPD-Fraktion genau hier am Drücker, betonte stets, dass etwas geschehen muss. Erst durch Druck der Bevölkerung wurde die BFU-Fraktion endlich einsichtig und schwenkt ein. Und jetzt wollen sie es erfunden haben? Erst wurde um jeden Euro geschachert, und dann wird geklotzt!

Bereits vor vier Jahren forderte die SPD die Sanierung der öffentlichen Gemeindetoiletten am Georg-Wiegand Will-Platz, da dort die Zustände katastrophal sind und etwa ältere Mitbürger die Toiletten nur unter Beschwerden erreichen können. Hinzu kommen Gestank und Feuchtigkeit – für Besucher der Feste und Touristen unzumutbar. Doch wer immer angeblich alles vorausschauend plant, der muss vorwerfen lassen, dass man im Zuge des Baus der Behindertentoiletten, die anderen Verbesserungen hätte gleich mit umsetzen lassen können. Denn das wäre unterm Strich billiger gekommen.

Vier Fraktionen bilden den Gemeinderat. Jedes Mitglied dieses Gremiums leistet einen Beitrag, bringt Ideen und Vorschläge ein. Am Ende geht es um das Wohl der Gemeinde. Und doch ist es nicht fair, erst Dinge zu blockieren, um sich dann, wenn sie erfolgreich sind, an die Spitze der Bewegung setzen zu wollen. Im Werbefernsehen kommen dann die Schweizer und fragen: Wer hat’s erfunden? Für Undenheim lautet die Antwort: nicht die BFU!

 

30.01.2016 in Ortsverein

70 Jahre SPD Ortsverein Undenheim

 

Die SPD Undenheim blickt auf ein bewegtes und erfolgreiches Jahr zurück – und auf eine lange Tradition. In diesem Jahr feiert der Ortsverein seinen 70. Geburtstag; zum Auftakt der Feierlichkeiten lud der Vorstand am Sonntag, den 17. Januar 2016 ins Foyer der Goldbachhalle Undenheim. Rund 100 Gäste folgten der Einladung, darunter Mitglieder und Freunde der Partei sowie Vertreter der Gemeinde und Repräsentanten der örtlichen Vereine.

In ihrer Begrüßungsrede nahm Christa Möller, Vorsitzende des Ortsvereins, die Besucher mit auf eine Reise durch die Geschichte der SPD Undenheim. „Der erste Hinweis auf unseren Ortsverein ist in einem Bericht in der Volkszeitung vom 3. Mai 1922 zu finden“, erzählte Möller.

 

12.10.2015 in Kommunales

Deutliche Verzögerung beim Sportplatzbau

 

Bürgerbefragung zum Sportplatz in Undenheim  nach gut 15 Monaten vollzogen; Fertigstellung Sportplatz erst für 2017 angekündigt

Bereits im Jahr 2010, in der Sitzung am 26.08.2010, wurde der Bau eines Kunstrasenplatzes in Undenheim beschlossen, zudem sollte die Verwaltung Fördergelder abfragen. Durch Untätigkeit der Gemeindeverwaltung und des Bürgermeisters konnten bereits mehrere Fördergelder nicht in Anspruch genommen werden, auf welche die SPD hingewiesen hatte. Im Sommer 2014 fanden auf Druck der SPD die ersten Bodenprobenentnahmen statt. In der jüngsten Gemeinderatssitzung äußerte sich der Bürgermeister, dass dieses Jahr nicht mehr mit den Arbeiten begonnen werden könne, da die nächsten Entscheidungen erst in der Gemeinderatssitzung am 17. Dezember fallen. Die SPD setzt sich für eine nachvollziehbare Projektplanung ein, die einen Zeitrahmen und Fördergelder beinhaltet.

Nach der Auszählung der Bürgerbefragung am Samstag, 10.10.2015 steht fest, was vielen Bürgern und auch dem SPD Ortsverein lange klar war: Ein Kunstrasen muss her.

Die Kosten für den Aufwand der Bürgerbefragung, die rechtlich nicht bindend ist, hätte man sich sparen können, denn der Bau war ja bereits 2010 beschlossen worden. Genauso sparen können hätte man sich den Unmut vieler Bürger, die keinen Fragebogen erhalten haben oder erst per Post am Morgen der Auszählung. Der Bürgermeister sieht die Verantwortung bei der Verbandsgemeinde, handelte jedoch nicht auf Nachfrage in der Gemeinderatssitzung, um eine Vollständigkeit der Adressliste sicherzustellen. Der Befragung lag keine genaue Anleitung zum Ankreuzen bei; so war vielen Bürgern nicht klar, ob sie ein oder zwei Kreuze machen sollten. Auch war es den Bürgern durch die Fragestellung nicht möglich , einen genauen Standort zu bevorzugen.

Wichtig ist jetzt, dass in der nächsten Gemeinderatssitzung am 17. Dezember eine Planung für die zwei Platzvarianten vorliegt, die genügend Informationen zu Vor- und Nachteilen, zeitlichem und finanziellen Ausmaß sowie Fördergeldern enthält. In Bezug auf die Fördergelder ist Eile geboten, da auf Grund der politischen Lage die Höhe der Bezuschussungen  nicht sichergestellt sind.

 

10.06.2015 in Allgemein

Kita-Streik: SPD Undenheim fordert Rückerstattung

 

Vom Kita-Streik geplagte Eltern sollen Geld zurück bekommen. Das fordert die SPD Undenheim. Familien, die während des fast vierwöchigen Streiks der Erzieher und Erzieherinnen keine Betreuung in Ersatz- oder Notgruppen in Anspruch genommen haben, sollen mit der Rückzahlung ihrer Gebühr für Krippen-Platz und Essen entschädigt werden. Dabei müsse eine schnelle und unbürokratische Lösung gefunden werden, sagte die SPD-Vorsitzende Christa Möller. Auch wenn die Eltern keinen Erstattungsanspruch haben sollten, sollte sich die Gemeinde kulant zeigen, betonte Möller. Schließlich seien vielen Familien durch den Streik zusätzliche Kosten entstanden – etwa für Babysitter oder Tagesmutter sowie für zusätzliche Fahrten und durch Arbeitsausfall. Zudem hätten viele Eltern Urlaubstage nehmen müssen, die ihnen etwa während der Schließzeiten der Kita im Sommer fehlen. Die Gemeinde dagegen konnte Kosten sparen, da die Erzieher und Erzieherinnen während des Ausstands keinen Lohn von der Kommune, sondern Streikgeld von der Gewerkschaft bekommen hatten. Mit diesen Minderausgaben sei die Rückerstattung finanziert, sagte Möller. Die Gebühren für die Krippe sind nach Einkommen der Eltern gestaffelt; eine Beispiel-Familie in Undenheim zahlt 345 Euro im Monat für die Betreuung ihres Kleinen plus 80 Euro für Verpflegung. Es sei bemerkenswert und gut, dass trotz der großen Schwierigkeiten die Mehrzahl der Eltern solidarisch zu den Anliegen der Erzieher und Erzieherinnen gestanden hätten, sagte Möller abschließend.